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Auf dieser Webseite:

Organisierte gesellschaftliche und internationale Bewegungen.

Verwandte Themen:

Regionale Parteien und Organisationen: Lokale Szene.
  

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  Sozialforen in aller Welt
  
Weltsozialforum

Das Weltsozialforum definiert sich als eine Bewegung, die sich gegen die neoliberale Globalisierung, ökologische Zerstörung, Rassismus, Patriarchalismus und Krieg wendet. Es findet zeitgleich zum Weltwirtschaftsgipfel der Mächtigen und Reichen in Davos (Schweiz) statt. Beim ersten Weltsozialforum im Januar 2001 in Porto Alegre/Brasilien wurde eine Charta von Prinzipien für die Weltsozialforums-Bewegung aufgestellt. Beim Weltsozialforum 2005 in Porto Alegre wurde von einigen Teilnehmern ein Konzept für eine Solidarische Ökonomie vorgelegt. Die WSF-Bewegung wünscht sich eine Welt, wo alle Menschen ein Recht auf Ressourcen, Bildung, Gesundheit und Würde haben und an den politischen Entscheidungen in gleicher Weise teilnehmen können.

Sozialforum in Deutschland

Im August 2005 fand in Erfurt das erste Sozialforum in Deutschland statt. Im Geist der Weltsozialforen und der Europäischen Sozialforen und als Konsequenz aus der aktuellen politischen Entwicklung fand ein Treffen all jener in Deutschland statt, die eine andere Welt für möglich und ein anderes Deutschland für nötig halten. Die gemeinsame Abschlußerklärung bekräftig die Orientierung und die Zielsetzungen der Sozialforumsbewegung in Deutschland.

Sozialforum Nürnberg

Die Gründung des Sozialforums Nürnberg erfolgte im Juni 2004 im Bürgerzentrum Villa Leon. Nach Vorträgen, Workshops und Diskussionen wurde die Gründungserklärung verabschiedet, in der die programmatischen Grundlinien des Sozialforums Nürnberg zusammengefasst sind. Kontaktadresse sowie Mailingliste des Sozialforum Nürnberg:

Sozialforum Nürnberg
c/o Ludwig Wenk
Saldorferstr. 8
90429 Nürnberg
Tel. (0911) 263600

Mailing-Liste:
http://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/sozialforum-nuernberg

  

  Diskussion zur Sozialforumsbewegung
    
Peter Wahl / Ulrich Brand / Ernst Lohoff: Quo vadis, Globalisierungskritik? In: iz3w - blätter des informationszentrums 3. welt, Nr. 261/2004. Onlinetext der Kontroverse bei Sozialistische Positionen Beiträge zu Politik, Kultur und Gesellschaft. Kommentar in der Zeitschrift Widerspruch Nr. 48/2005: Peter Wahl über Ulrich Brand: Gegen-Hegemonie. Perspektiven globalisierungskritischer Strategien.

Brand, Ulrich: Verstetigung des Aufbruchs? Merkmale und strategische Probleme der globalen sozialen Bewegungen. In: spw – Sozialistische Politik und Wirtschaft, Heft 139, Oktober 2004, S. 17-23. Als IPkW-Onlinetext.
    

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  attac Bewegung
  
Gründung von Attac

Attac wurde 1998 in Frankreich gegründet und hat heute weltweit über 60.000 Mitglieder. Die Attac-Organisationen verschiedener Länder sind selbständig. Bei einer der bisher größten Versammlungen, in Paris im Januar 2002 mit etwa 6000 TeilnehmerInnen, wurde das Manifest 2002 für eine andere Welt verabschiedet.

Attac Deutschland

Ein Höhepunkt für Attac Deutschland war der Berliner Kongreß unter dem Motto 'Eine andere Welt ist möglich', im Oktober 2001 in Berlin mit mehreren Tausend TeilnehmerInnen. Bei dem Bundesweiten Ratschlag von Attac Deutschland im Mai 2002 in Frankfurt/M. wurde die programmatische Erklärung zum Selbstverständnis von Attac diskutiert und verabschiedet. Den aktuellen Stand der Attac-Programmatik und eine Übersicht über die Attac-Kampagnen findet man auf den Websiten http://www.attac.de sowie http://www.attac-netzwerk.de . Eine herausgehobene Bedeutung hat das kollektiv erarbeitete Positionspapier für eine Alternative Weltwirtschafts-Ordnung (AWWO).

Attac Nürnberg

Im August 2001 wurde Attac Nürnberg als Gruppe von attac Deutschland gegründet.

Attac Nürnberg
c/o Nachbarschaftshaus Gostenhof
Adam-Klein-Str. 6
90429 Nürnberg
(0911) 4311374, 9795601
http://attac-nuernberg-fuerth.de
  

  Diskussion zur globalisierungskritischen Bewegung
    
Zeller, Christian: Globalisierungskritik und Emanzipationsbewegung. Als IPkW-Onlinetext.
  
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Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
Bezirk Mittelfranken
http://www.mittelfranken.verdi.de

Initiative Einheitsgewerkschaft
Gewerkschaftsmitglieder für eine
grundlegende Organisationsreform der Deutschen Gewerkschaftsbewegung
http://www.initiative-einheitsgewerkschaft.de

  

  Gewerkschaft und Arbeiterbewegung
     
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Institut Solidarische Moderne (ISM)
Demokratischer Sozialstaat - Ökologische Gerechtigkeit - Soziale Ökonomie
Crossover-Institut in Berlin, Förderung des Diskurses über Alternativen
http://www.solidarische-moderne.de

Grundsatzpapier zu den Zielen, Aufgaben und Projekten des ISM als ISM-Onlinetext
Beschlossen auf der Mitgliederversammlung in Berlin, am 26. Juni 2010

Prager Frühling
Magazin für Freiheit und Sozialismus
Dritteljahreszeitschrift im Umfeld der politischen Linken
http://www.prager-fruehling-magazin.de

  

  Diskussion über einen Red-Green-New-Deal
     
Bülow, Marco: Crossoverprojekt Zukunftsvertrag. Quelle: Prager Frühling, Juni 2010. [ Die GRÜNEN fordern den „Green New Deal“, Katja Kipping von den Linken setzt dagegen lieber auf einen „Red-Green-Deal“. Dazu eine Stellungnahme von Marco Bülow, SPD MdB und Mitglied im ISM ].
  
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Partei DIE LINKE
  
Von PDS und WASG zur neuen LINKSPARTEI

Bis zum Herbst 2004 hatten sich bundesweit bereits rund 6.000 Mitglieder in sechzehn Landesverbänden in der im Sommer konstituierten Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit engagiert. Zur Notwendigkeit und Perspektive einer Parteigründung hielt Detlef Hensche, vormals langjähriger Vorsitzender der IG Medien, ein Referat auf der Bundesdelegiertenkonferenz der Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit am 20./21. November 2004 in Nürnberg. Die Wahlalternative hat sich zum ersten Mal im Mai 2005 bei der Landtagswahl in NRW beteiligt.

Mit dem beidseitigen Beschluss, dass WASG und PDS zur Bundestagswahl 2005 unter dem gemeinsamen Namen "Die Linkspartei" antreten und längerfristig eine gemeinsame Partei bilden wollen, entstand eine neue Situation. Im Februar 2006 wurde von der gemeinsamen Programmkommission das sog. Eckpunktepapier verabschiedet. Am 2. Juni 2006 präsentierten die Spitzen von Linkspartei und WASG das Gründungsmanifest für eine neue deutsche Linke. Das Papier sollte die Programmdebatte für die geplante gemeinsame Partei intensivieren und zum Mitmachen ermuntern.

Am 22. Oktober 2006 wurden Programmatische Eckpunkte der künftigen Linkspartei beschlossen und zur weitergehenden Diskussion vorgelegt. Das Programmatische Gründungsdokument der Partei DIE LINKE sind Programmatische Eckpunkte auf Beschluss der Parteitage von WASG und Linkspartei.PDS am 24. und 25. März 2007 in Dortmund

Der 1. Entwurf für ein Programm der Partei DIE LINKE wurde im Frühjahr 2010 vorgelegt. Dazu wird im September 2010 noch ein Programmkonvent stattfinden. Die Diskussion über das Programm wird weitergehen, bis eine endgültige Beschlussfassung auf einem außerordentlichen Parteitag im November 2011 erfolgt. Das Programm als Onlinetext der Partei DIE LINKE. Mittlerweile gibt es zahlreiche Wortmeldungen zum Programmentwurf.

DIE LINKE
Bundesgeschäftsstelle
Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin
Telefon: (030) 24 009 0
Telefax: (030) 24 110 46
bundesgeschaeftsstelle@die-linke.de
http://die-linke.de

DIE LINKE - Nürnberg-Fürth
 
Humboldtstr. 104
  90459 Nürnberg
 Tel  (0911) 2876012, 0172-4429662
 Fax:  (0911) 2876016
die-linke-nuernberg@t-online.de
http://www.die-linke-nuernberg.de

Lafontaines LINKE - Das Blog zur Partei
Blog im Anschluss an das 2008 erschienene gleichnamige Buch über die neue Partei
http://lafontaines-linke.de

Programmdebatte der Partei Die LINKE
http://die-linke.de/programm/wortmeldungen/
  
    

  Diskussionen zur Linkspartei
    
Arenz, Horst: Über linke Blockaden. Das Beispiel der Jahrhundertkrise. In: Die Systemkrise des Finanzmarktkapitalismus und ihre Alternativen, Beiträge eines Workshops, Pankower Vorträge Heft 130, 2009, S. 21-30. Als IPkW-Onlinetext. [ Der Autor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten der LINKEN Ulrich Maurer ]

DIE LINKE: Die 15 wichtigsten Forderungen der LINKEN im Bundestagswahlkampf 2009. Als IPkW-Onlinetext.

Brie, Andre: Die Mühen der Berge. Über linke Tiefebenen, die PDS und die WASG. S. 2 in: Wochenzeitung Freitag, 15. April 2005.

Dietzel, Horst: Neue Herausforderungen in der Programmatik der Linken. S. 825-837 in: UTOPIEkreativ Heft 191, September 2006.

Lafontaine, Oskar: Politik für alle. Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft. Darin: Programm für den Kurswechsel, eine zusammenfassende Liste von Schritten. Econ Verlag, 2005.

Horst Schmitthenner / Hans-Jürgen Urbahn: Der Dritte Weg als Pfad in die Zukunft? Ein Diskussionsbeitrag zum Zukunftsmanifest der IG Metall. Onlinetext bei wissentransfer.info
    

GOUP.GIF (142 Byte) OPEN.GIF (920 Byte) linkskurs
  Moderner Sozialismus
    
Transform! Europe
Netzwerk aus linken europäischen Organisationen, Parteien und Zeitschriften
european network for alternative thinking and political dialogue
http://www.transform-network.org
  

Dieterich, Heinz (Hrg.): Sozialismus XXI - Übergangsprogramm zum Demokratischen Sozialismus des 21 Jahrhunderts in Europa. AktivDruck & Verlag, Göttingen 2010. [ Buch zur entsprechenden Konferenz im Februar 2010 in Berlin mit den Beiträgen sowie weiteren Inhalten ] Siehe die Anzeige bei www.puk.de  und das ökonomische Übergangsprogramm als Onlinetext

Joachim Bischoff u. Hans-Georg Draheim: Sozialismus im 21. Jahrhundert. Zur politischen Ökonomie einer nicht-kapitalistischen Wirtschaft, in: Supplement der Zeitschrift Sozialismus Nr. 1/2003.

Müller, Horst: Sozialwirtschaft als Systemalternative. S. 254-289 in: Ders. (Hg.), Das PRAXIS-Konzept im Zentrum gesellschaftskritischer Wissenschaft. BoD-Verlag, Norderstedt 2005. Als IPkW-Onlinetext.

Wolfgang Fritz Haug und Frigga Haug: Unterhaltungen über den Sozialismus. Internetausgabe 2005 mit neuem Vorwort und einem Diskussionsforum.

Roth, Karl Heinz: Die neuen Arbeitsverhältnisse und die Perspektive der Linken. Als Wildcat-Zirkular. [ Erweiterung des Klassenbegriffs, politische Strategie und Kampf um kulturelle Hegemonie,  Neubestimmung der Kritik der politischen Ökonomie sowie soziale Utopie. Mit einer Kritik des Neuen Historischen Projekts, das auf dem Göttinger Kongress 2000 zum Ende des globalen Kapitalismus mit Bezug auf eine arbeitswertbasierte Äquivalenz-Ökonomie vorgetragen wurde ]

Wallerstein, Immanuel: Soziale Gerechtigkeit und Materiale Rationalität. Wie können wir das Paradies wiedergewinnen? Plädoyer für eine postkapitalistische Gesellschaft, Kapitel III in: Utopistik. Historische Alternativen des 21. Jahrhunderts. ProMedia Verlag, Wien 2002.

Wolf-Dieter Narr, Roland Roth: Not und Notwendigkeit radikaldemokratischer ökonomischer, politischer und kultureller Produktionsverhältnisse. In: Zeitschrift PROKLA 141/2005

Zeitschrift SPW: 53 Thesen des Projekts Moderner Sozialismus, April 1989. Auf der Website der Zeitschrift SPW  noch zum Download.
    

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