MARK.GIF (729 Byte)       diskussionsforum                               homegoup.gif (142 Byte)
              sozalwirtschaft als systemalternative

überblick

SD.GIF (140 Byte)

texte zur sozialwirtschaft

SD.GIF (140 Byte)

  diskussionsbeiträge

SD.GIF (140 Byte)

rezension und replik

SD.GIF (140 Byte)

  kontroversen zur systemalternative

OPEN.GIF (920 Byte)

überblick

Überblick

Plattform für die Diskussion des Konzepts einer Sozialwirtschaft als Systemalternative. Stellungnahmen und produktive Kritik zu diesem Konzept werden als Statements oder auch als Onlinetexte auf diese Webseite aufgenommen.

Verwandte Themen

Alle veröffentlichten Vorstudien und Ausarbeitungen zum Forschungsprojekt und Diskussionsthema: Sozialwirtschaft als reale Alternative. Zur Startseite mit aktuellen Informationen der praxisphilosophischen Initiative: Kurzinfos.
  

GOUP.GIF (142 Byte)

OPEN.GIF (920 Byte)

texte zur sozialwirtschaft
Bezugstexte für die Diskussion
  
Müller, Horst: Transformationsprozesse der sozial-ökonomischen Praxis und Grundriss einer Systemalternative. Ungekürztes Manuskript des in der Zeitschrift Widerspruch 47 veröffentlichten Artikels. Als IPkW-Onlinetext [ Der Artikel verweist auf eine in der traditionellen, negatorischen Kritik der politischen Ökonomie angelegte fundamentale Entwicklungshemmung und erläutert das positive, wert-, reproduktions- und praxisanalytisch fundierte Konzept einer Sozialwirtschaft als  konkrete Systemalternative ]

Müller, Horst: Sozialwirtschaft als Systemalternative. S. 254-289 in: Ders. (Hrsg.): Das PRAXIS-Konzept im Zentrum gesellschaftskritischer Wissenschaft. Norderstedt 2005. Der Artikel als IPkW-Onlinetext. [ Ausführlichere zusammenfassende Darstellung der wesentlichen Elemente der Sozialwirtschaft als Systemalternative sowie des politischen Projekts einer demokratischen Wirtschaftsgesellschaft auf sozialwirtschaftlicher Grundlage ]
  
   

  Bezugnahmen auf Websites
    
Lexikonbeitrag unter dem Titel Sozialwirtschaft
  
http://lexikon.power-oldie.com/Solidarwirtschaft

  
  Anmerkungen zum konzeptuellen Ansatz
    
Die
Untersuchungen über Transformationsprozesse der sozial-ökonomischen Praxis und der vorgestellte Grundriss einer Systemalternative verweisen auf theoretisch und geschichtlich komplexe Sachverhalte und eröffnen ein teilweise noch wenig ausgeleuchtetes, teilweise auch völlig neues Terrain. In diesem Zusammenhang ist auch eine Besinnung auf die Praxis der Theorie angebracht:

Es geht um unumgängliche theoretisch-historische Relativierungen von Marxschen Theoremen und um neue Einschätzungen zur wirtschaftsgeschichtlichen Periodisierung, welche die traditionellen kapital- und krisentheoretischen Fixierungen aufbrechen und nicht zuletzt Licht auf das Scheitern der planwirtschaftlichen Experimente werfen. Es geht um neue Einschätzungen bezüglich des Reproduktionszusammenhangs der sozialen Marktwirtschaft und des Status des Sozialstaats, es gibt Hinweise auf die politisch-ökonomische Bedeutung der kommunalen Ebene der gesellschaftlichen Praxis. In der entwickelten Sichtweise ist mit der neoliberalen Globalisierung eine Übergangsepoche eröffnet, in der eine alternative sozialwirtschaftlichen Reproduktionsordnung bereits als reale Latenz mitprozessiert, daher die Begriffe Kapitalwirtschaft und Sozialwirtschaft und die Vermeidung eines unreflektierten Totalitätsbegriffes von Kapitalismus. Schon der Begriff Latenz verweist darauf, dass die inhaltlichen Darlegungen mit einer höher entwickelten praxistheoretischen Begrifflichkeit und Methodologie verbunden sind, die im Marxschen Praxiskonzept wurzeln.

Aus all dem ergibt sich eine Quintessenz: Der entscheidende Ansatz zur Erforschung und Erfassung einer nicht nur realmöglichen, sondern in bestimmter Hinsicht bereits realexistenten Systemalternative wird in einer Überschreitung der Marxschen Modellierung, in der Konzeptualisierung einer erweiterten Reproduktionsordnung und in einer daran transformationstheoretisch ansetzenden Wert-, Reproduktions- und Praxisanalyse gesehen. Auf der Hand liegt, dass es sich jetzt zunächst noch um einen prototheoretischen Entwurf handelt, um das Expose eines Forschungsprojektes und um einen Anstoß unter anderen für den heute notwendigen und möglichen kollektiven Entwurf einer sozialen Utopie.

Das Mindeste, was dazu hier beigetragen werden konnte, ist die Erkenntnis, dass ohne die Überschreitung traditioneller Fixierungen und Dogmatisierungen, ohne eine entschiedene Zurückweisung sektiererischer Konstruktionen und politökonomischer Hypes, ohne eine geschichtsmaterialistisch und theoriegeschichtlich fundierte, wert-, reproduktions- und praxistheoretisch durchgearbeitete Problemexposition in puncto Alternative nichts zu gewinnen ist.
    

OPEN.GIF (920 Byte)

diskussionsbeiträge
  Den Verhältnissen ihre utopische Botschaft entlocken
  
von Michael Mansion

... Ihr Anliegen ist mir ja bereits durch die Arbeit: “Sozialwirtschaft als Systemalternative“ bekannt und findet meine Zustimmung nicht nur hinsichtlich einer notwendigen ökonomischen Trendwende, sondern auch im Sinne eines neuen Kulturverständnisses. Ihre Ansicht ist tendenziell radikal in dem Versuch das Übel an der Wurzel zu packen und den herrschenden Verhältnissen ihre utopische Botschaft zu entlocken. Mit dem Ende Ihrer Ausführungen gelangen wir zum Erkenntnis und Handlungsbeginn. „Die menschliche und gesellschaftliche Wirklichkeit (....) konstituiert (sich) als widersprüchliche Praxis. Das Mindeste, was dazu hier beigetragen werden konnte, ist die Erkenntnis, dass ohne eine geschichtsmaterialistisch und theoriegeschichtlich fundierte, wert-, reproduktions- und praxistheoretische Problemexposition in puncto Alternative nichts zu gewinnen ist“! Ich erlaube mir, auf die einzelnen Abschnitte in ihrer Reihenfolge einzugehen...

Download Diskussionsbeitrag
  

  Veränderung der Beziehungen zwischen den Sektoren
    
von Wolfgang Hoss

... Müller analysiert die Beziehungen zwischen den Sektoren industrielle Warenwirtschaft und sozialwirtschaftliche Dienste auf Basis einer neuen, an Marxens Vorgabe orientierten Wertbildung. Allerdings führt nicht allein die genannte Sektorenbildung zu neuen Erfolg versprechenden Ansätzen. Wesentlich sind ganz bestimmte grundlegende Änderungen der Beziehungen zwischen diesen Sektoren .... [ Siehe auch Hoss' Beitrag auf dieser Webseite zur Modellierung einer sozialistischen Marktwirtschaft ]

Download Diskussionsbeitrag
  

GOUP.GIF (142 Byte)

OPEN.GIF (920 Byte)

rezension und replik
   Besprechung und Korrespondenz mit dem Freitag
        
von Michael Jäger

... Um die Dienste wieder zur Geltung zu bringen, schlägt Müller vor, sie als wertschöpfend im Marxschen Sinn zu definieren. Es müsse zur »paritätischen Inwertsetzung« aller gesellschaftlich notwendigen Arbeiten kommen, zu denen die Dienste ja zweifellos gehörten. Man könnte natürlich einwenden, dass der Marxsche Begriff gesellschaftlich notwendiger Arbeit nur das für den Kapitalismus Notwendige meint. Aber damit bräuchte sich der Staat nicht zufrieden zu geben. Den Wertschöpfungscharakter könnte er den Diensten einfach dadurch geben, dass er sie als gesellschaftliches Eigentum deklariert und dem Kapital nur gegen Bezahlung verpachtet. In Marxschen Begriffen würde es sich darum handeln, dass das Kapital der Gesellschaft eine Grundrente zu entrichten hätte...

Download Diskussionsbeitrag und Erwiderung
     

    
    
SA.GIF (142 Byte)

OPEN.GIF (920 Byte)

kontroversen zur systemalternative
  Auseinandersetzung mit Alternativkonzepten
    
Müller, Horst:
Von der Kapitalismuskritik zur Solarutopie - Elmar Altvater, wie wir ihn jetzt kennen. Als IPkW-Onlinetext [ Buchbesprechung zu Elmar Altvater: Das Ende des Kapitalismus ]

Müller, Horst: Alternativkonzepte der politischen Ökonomie - Sozialismus des 21. Jahrhunderts? S. 204-266 in: Horst Müller (Hg.), Die Übergangsgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Kritik, Analytik, Alternativen. BoD-Verlag, Norderstedt 2007. Als IPkW-Onlinetext. [ Ausführliche Auseinandersetzung mit Heinz Dieterichs Sozialismus des 21. Jahrhunderts und den Ideen eines Computersozialismus ]
    

SA.GIF (142 Byte)