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Auf dieser Webseite:

Eröffnung des Bereichs Alternativkonzepte des Wirtschaftens. Zusammenführung von Beiträgen zu verschiedenen Einzelaspekten und zu Teilbereichen einer alternativen Ökonomie oder postkapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.
Für Fragen der Ökologie, eines ökologischen Wirtschaftens und der politischen Ökologie einschließlich der Postwachstumsgesellschaft ist ein eigener Bereich 'Ökologisch wirtschaften und leben' angelegt. Ebenso zu Fragen, welche die Sozialwirtschaft als Systemalternative und eine entsprechend fundierte gesellschaftliche Transformation betreffen.

Einzelne Themen:

Forschungsansatz der Praxisphilosophischen Initiative: IPkW-Forschungsthemen. Aspekte eines alternativen Wirtschaftens: Wirtschafts-Alternativen. Wachstumskritik, Ökologie, Postwachstumsgesellschaft: Ökologisch wirtschaften und leben. Fragen, die eine Sozialwirtschaft als Systemalternative und gesellschaftliche Transformation betreffen: Forschungsbereich System-Alternativen. Ideen für eine neue Weltwirtschaftsordnung: Alternative Weltwirtschaftsordnung. Rahmenkonzept der historischen Übergangsperiode: Weltsystem im Übergang.
    

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allgemeine hinweise               
Hinweise zum Diskussionsbereich Alternativkonzepte
  
... Eine
Analyse der historischen Aggregatzustände und Entwicklungsphasen des Systems kann meiner Ansicht nach die Schlussfolgerung bestärken, dass im 21. Jahrhundert in der Tat ein finales Entwicklungsstadium des kapitalwirtschaftlichen Systems eröffnet ist. Diese Annahme widerspricht ebenso der ratlosen Beschwörung einer „transformistischen Flexibilität“ der Kapitalwirtschaft wie der apokalyptischen Krisis-Prognose, dass demnächst endgültig die „Blase platzt“ und ein „Weltbankrott“ bevorsteht. Die Gegenthese lautet, dass das Konzept des „Übergangs“ das zutreffende Erklärungsmodell für die Situation des Weltsystems am Anfang des 21. Jahrhunderts darstellt. Und eben dies lässt selbst gut und links-reformerisch gemeinte „Alternativen zur neoliberalen Wirtschaftspolitik“ heute als ungenügend erscheinen.

Die Deutung der historischen Situation als Übergangssituation erfordert vielmehr die Überschreitung der traditionellen Kritik durch eine Utopistik der politischen Ökonomie, die Identifizierung der im Schoße der Übergangsgesellschaft bereits latent angelegten konkreten Alternative. Das Konzept der "Sozialwirtschaft als Systemalternative" ist ein wert-, reproduktions- und transformationstheoretisch fundierter Ansatz zur Lösung der gestellten Aufgabe...

Quelle: Horst Müller: Perspektiven der gesellschaftlichen Transformation. Zur Diskussion von Immanuel Wallersteins „Utopistik“. Teil 1 -  Der Eintritt in die Übergangsperiode. S. 8-18 in: Zeitschrift grundrisse, Nr. 9, Wien 2004. Text online bei grundrisse.net.
  

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